Juni 24, 2017

Kleines Life-Update.

Ich finde es gerade während meiner intensiven Beschäftigung mit dem Minimalismus schrecklich, wie wir uns täglich abrackern „nur“ um unsere Rechnungen zu zahlen. Ohne Extras wie Urlaub, Restaurants oder schicke Klamotten! Bei mir sind es diverse Posten, die den Großteil meines hart erarbeiteten Einkommens verschlingen: Miete, Auto, Versicherungen, Stadtwerke. Essen, Pampers, Kita und Nikolais Mittagessen dort. Und nicht zuletzt das Abstottern meines Bafögs/Studienkredits. So gut er kann, hilft S mir natürlich was Kita und Nikolais Unterhalt angeht. Auch hier habe ich großes Glück was unser freundliches Verhältnis betrifft. Aber manchmal lasse auch ich das Köpfchen hängen wie eine Tulpe ohne […]
Juni 23, 2017

Minimalismus DiY 1: Kleiderschrank.

Ich empfinde es als befreiend, Dinge auszusortieren die ungenutzt herumliegen. Da bin ich wohl das Gegenteil meiner Mutter, deren ganzes Haus voller Möbel, Kleidung, Erinnerungsstücke und Antiquitäten ist. An einigem hängt man, und das ist okay. Ich selbst habe auch noch Mini-Nikolai-Kleidung, der mein Herz gehört. Aber neben kostbaren Erinnerungen gibt es in den meisten Haushalten unzählige Gegenstände aus der Kategorie „Kann man vielleicht noch brauchen“ oder „Zu schade zum Wegwerfen“. Ganz ehrlich: Wie oft kommt es vor, dass Dir das Top in einem Jahr dann doch gefällt? Oder die Schuhe, die schon von Beginn an unbequem waren. Die überflüssigen […]
Juni 19, 2017

Only Eat Apples, Darling.

-GASTBEITRAG von Sophia- Da stand ich nun mit meinen 20 Jahren, allein in meiner Modelagentur in Athen. Meine Würde am Boden, oder eher im Keller. Ungläubig schaute ich meinen Agenten an, er meinte es ernst. „Okay“ sagte ich leise und dachte mir im gleichen Moment: „Fuck you, du fetter Sack. Einen Scheiss werde ich tun.“ Ein Tiefpunkt in meiner so genannten „Modelkarierre“. Einer von so vielen. In den 4 Jahren kamen einige kluge Sätze zusammen: „Deine Hüften sind zu breit!“ (Kein Problem, dann lasse ich mir die Hüfte halt schmaler operieren, nichts leichter als das), „Uiii, du hast aber stramme Schenkel!“ […]