Küchen-Frühjahrsputz.

Ich bin ja bekanntlich keine Shoppingqueen. Allerhöchstens einmal im Jahr werdet ihr mich in einer Fußgängerzone von Shop zu Shop laufen sehen- ich mag das einfach nicht!

Ganz anders dagegen ist es mit Essen und Haushaltswaren. Oh, was ich an Zeit und Leidenschaft beim Klamottenshopping spare, das stecke ich, wenn es das Budget erlaubt, in Essen, Table Wear und Küchenhelfer (wie soll das erst mit einem Garten werden…!). Ich LIEBE es, wenn sich bei Tchibo alles um schwedische Küche oder Kaffee-Utensilien dreht! Könnte stundenlang Hagen Grote nach allerliebstem Geschirr, Küchenhelfern und Feinkost durchforsten. Und wenn Ikea zuckersüße Aufbewahrungsgläser und passende Gewürzregale auf den Markt schmeißt: bin ich dabei! (Da zeigen sich dann doch die Gene meiner Mama, deren Haus voller Antiquitäten steckt… 🙂

So sammeln sich dann auch in meiner Küche lauter Kleinigkeiten an, die am Ende ungenutzt in den Schränken liegen. Weil ich eben doch keine Gemüsenudeln mehr mache, weil Smoothies out sind und kein Mensch so viele Brotboxen braucht! Ich habe also diese Woche nach ungefähr einem Jahr nochmal das Ausmisten der Küche in Angriff genommen und zeige Euch das heute.

  1. Küchenhelfer

Ich sag mal: In einem 2,5 Personen-Haushalt sind 6 Töpfe und Pfannen mehr als ausreichend! 2 Pfannen, zwei große und zwei kleine Töpfe. Vielleicht noch ein Wok; den benutze ich tatsächlich äußerst gern. Sei es für Asia- Gerichte, genau wie für Pasta oder Gemüsepfannen. So wie bei Kleidung gilt auch hier mein Grundsatz: Qualität statt Quantität. Die Selbstmacheis-Förmchen dagegen habe ich unter der romantischen Vorstellung gekauft, dass ich Nikolai darin gesunde Fruchtsorbets zubereiten würde. Blöd nur, dass er die gar nicht mag! Ich habe sie in zwei Jahren vielleicht dreimal benutzt. Ansonsten tut es auch der recycelte Eisstiel in einem Fruchtzwerg.

Frage dich: Benutze ich das wirklich? Ist der Brotbackautomat regelmäßig im Einsatz? Der Spiralschneider, die Schüssel, die zu klein für Salat und zu groß für Müsli ist?

Genau wie beim Kleiderschrank kann es Überwindung kosten, solche Dinge wegzuwerfen. Ein „Vielleicht-Fach“ ist mir auch hier eine beliebte Methode um zu sehen, ob doch noch etwas die Kiste verlässt- oder mein Haus. Was ich in zwei Monaten nicht vermisst habe, wird gespendet/verschenkt/verkauft.

2.  Vorräte

Ich habe bereits einen Artikel über die regelmäßige Inventur von Kühl-, Eis- und Vorratsschrank verfasst, in dem Du eine genaue Anleitung findest, wie Unnötiges gar nicht erst ins Haus kommt. Wer aber gerade erst anfängt weniger zu konsumieren und zu horten, der muss sich natürlich einmal durch alles hindurch kämpfen. Vielleicht passt die Inventur des Kühlschranks ja mit dem Abtauen des Eisfachs zusammen? Und der Kühlschrank kann so auch noch einmal ordentlich gewaschen werden!

Essen wegzuschmeißen finde ich schrecklich, und vermeide es so weit wie möglich. Süßigkeiten, die ich aus einer Laune heraus gekauft und nie gegessen habe, nehme ich inzwischen mit zur Arbeit. Die Kollegen freuen sich über die Pralinen, Kekse und Gummibärchen (bloß Lakritz und Chips teile ich ungern :)) Trockenvorräte wie die Hirse aus einem Fitnesswahn, die Bohnen, die ich seit Paleo nicht mehr esse oder die Flohsamenschalen, mit denen ich doch keinen Mozzarella selbst gemacht habe: gehen an Freundinnen. Und was im Kühl- und Eisfach liegt, habe ich ja nun irgendwann mal bewusst gekauft. Muss also einer von uns mögen! Diese Dinge landen auf meinem Inventar-Menüplan.

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