Haare wachsen lassen: 4 Ideen.

Wann mein Haar zuletzt gesund UND lang war, daran kann ich mich kaum erinnern. Das war sicherlich VOR dem ersten (selbstgemachten) Blondieren im zarten Alter von 16 Jahren. Auch wenn ich seitdem einige gute Friseure besucht und heute meine „Stamm-Stylistin“ gefunden habe, so waren meine- von Natur aus eigentlich dicken, vollen Haare- in den letzten Jahren vielen Strapazen ausgesetzt. Von schlechten Glätteisen ohne Hitzeschutz-Spray über Drogerie-Haarfarben bis hin zur Schwangerschaft- ich habe der armen Mähne einiges an Stress zugemutet. Da muss ich mich natürlich nicht wundern, dass mir gerade keine Adriana-Lima-Haare wachsen. Dennoch nervt mich mein Haarkleid an mehreren Tagen des Monats und ich habe viel recherchiert, um ein gesundes Wachstum herbeizuführen. Heute teile ich meine jüngsten Erkenntnisse mit Euch:
1) Kopfmassagen.
Ich habe gelesen, dass man die Haarwurzeln stimulieren kann indem man die Kopfhaut sanft massiert, bzw. sich allabendlich mit einer guten Bürste kämmt.
2) Ein gesunder Lebensstil.
Gilt natürlich nicht nur für das Haar, sondern auch die inneren Organe sowie unsere Haut. Eine ausgewogene Ernährung gemäß der Ernährungspyramide, der Verzicht auf Alkohol und Nikotin, viel Wasser trinken sowie frische Luft tun unserem Körper gut. Und das sorgt auch dafür, dass das Haar vernünftig wachsen kann und von innen heraus mit Nährstoffen versorgt ist.
3) Hitze& Chemie vermeiden.
Ja, mein geliebtes Glätteisen ist Teil meines täglichen Beautyrituals. Ich habe eine Naturwelle- und wie das so ist, möchte man (zumeist) das, was man nicht hat. So, wie ich lieber glattes Haar hätte, statt einer Lockenpracht. Dabei schaden wir dem Haar natürlich mit Hitze-Styling wie Föhnen, Glätten und Lockenstab. So versuche ich, das Haar entweder gar nicht, oder auf einer kühlen Stufe zu föhnen. Das Glätteisen ganz wegzulassen ist zwar mein Ziel, aber bisher noch nicht gelungen (ich mag diese Unordnung auf meinem Kopf einfach nicht!). Und die Haare mehrmals im Jahr zu färben wie früher möchte ich möglichst ebenfalls meiden. Das führt mich zum nächsten Punkt:
4) Benutze gute Produkte.
Das heißt nicht zwingend, dass teuer=gut. Aber ein vernünftiges Glätteisen IST eine Investition wert. Als ich das erste Mal bei meiner Friseurin ein Cloud Nine benutzte (vom selben Mann, der ghd erfunden hat) war ich so begeistert, dass ich das Geld gern für so ein tolles Gerät ausgab. Und ich habe es nicht bereut. Die Haare sind weicher, viel weniger brüchig und ich nutze stets die kältere Stufe. Im Übrigen niemals ohne Hitzeschutz! Zur Zeit habe ich einen von kms, aber auch der von ghd ist super und riecht angenehm. Da ich mein Haar ohne Silikone, PEG’s (Mikroplastik) und Sulfate reinigen möchte, ist die Auswahl an Shampoo und Kuren stark eingeschränkt. Zur Zeit mixe ich meine Haarkur selbst aus natürlichen Zutaten. Außerdem nutze ich eine Haarseife, mit der ich tatsächlich zufrieden bin.

-> Mythen, die ich (noch) nicht bestätigen kann:
Kieselerde. (Hab ich mal monatelang eingenommen, machte keinen Unterschied. Da scheint bei mir kein Mangel vorzuliegen.)
Ständig die Spitzen schneiden. (Die einen sagen so, die anderen so. Letztendlich kommt das Haarwachstum von der Wurzel, und nicht von der Spitze, oder?)

Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten, wie das Wachstum vonstatten geht. Und der „Rebound“ Locken-Bändiger von Tigi wurde mir vor kurzem von einer Frau mit wunderschönem (lockigem!) Haar empfohlen. Werde ich ausprobieren. Denn wenn meine Wellen nicht mehr so frizzy wären, könnte ich das Problem mit dem häufigen Glätten lösen.

Gebt mir gern auch Feedback/Anregungen, was bei euch funktioniert! Alles Liebe, Madline 🙂

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