Mama werden, Frau bleiben.

by @moderiamia

Die liebe Madline hat mich gefragt ob ich nicht Lust hätte, ein paar Tipps bezüglich meines Mama-Stylings zu geben und das mache ich sehr gerne!

Wie schafft man es also, trotz Kleinkind, wenig Schlaf und viel Stress, sich selbst als Frau nicht zu vernachlässigen? Um ganz ehrlich zu sein: Ich bin nicht jeden Tag durchgestylt. Wirklich nicht! Am liebsten laufe ich in meinem heißgeliebten Hausanzug samt Wollsocken durch die Wohnung. Jeans trage ich nur selten zuhause und am Wochenende verzichte ich ganz auf Make-up, es sei denn, es steht irgendetwas Besonderes an.

Frausein im Kreißsaal abgegeben

Allerdings stand für mich schon seit der Schwangerschaft fest, dass ich auch als Mama immer noch Frau bleiben möchte. Eine, die komplett in ihrer Mutterrolle aufgeht und das mit dem sicheren Gefühl, dass ihr die Mutterschaft etwas gibt und nichts wegnimmt. Leider, so erscheint es mir oft, geben einige Mamas ihr altes Ich– ihre Weiblichkeit! – einfach im Kreißsaal ab. Sobald sie Mutter werden, erscheinen die Haare kürzer, die Schuhe flacher und der Kleiderschrank eintöniger. Das finde ich schade! Ich glaube, dass sich die Mutterschaft und das Frausein nicht ausschließen, sondern Hand in Hand gehen können. Ich liebe es, stundenlang in der Küche zu stehen, um die perfekte Fondanttorte für den ersten Geburtstag meines Sohnes zu backen. Genauso liebe ich es, vor dem Spiegel zu stehen und mit den neuesten High-lightern zu experimentieren. Dann bin ich zufrieden und fühle mich wohl in meiner Haut, strahle ich automatisch die nötige Ruhe aus, die auch meinem Kind zu Gute kommt.

Schnelles Styling für gestresste Mamis

Fest steht: Für mein Styling heute habe ich längst nicht mehr die Ruhe und die Zeit wie vor Liam’s Geburt. An einem gewöhnlichen Wochentag bleibt mir effektiv nur eine Viertelstunde Zeit, um mir die Zähne zu putzen, mich anzuziehen sowie Haare und Make-up zu machen. Mickrige 15 Minuten. Mehr nicht.

Nägel-Routine

Da ich mittwochs meinen freien Tag habe und nicht arbeiten muss, erledige ich an diesem Tag alles, was so an Beauty-Ritualen anfällt. Dann lasse ich mir zum Beispiel die Nägel machen, was übrigens super hilfreich ist, weil sie dann 3-4 Wochen so schön und gepflegt aussehen, ohne, dass man sie lackieren muss.

Outfits am Abend zuvor rauslegen

Außerdem habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, dass ich sowohl Liam’s als auch meine Sachen am Abend zuvor herauslege. Dann habe ich weniger Stress am Morgen und wir können stattdessen länger gemeinsam frühstücken.

Trockenshampoo benutzen


Zudem wasche ich meine Haare jetzt nur noch 2-3 Mal die Woche. Erstens aus Zeitmangel, zweitens habe ich festgestellt, dass meine Haare sowieso nicht schnell fetten und dass es ihnen gut tut, wenn ich sie nicht täglich wasche. Dafür benutze ich zwischen zwei Haarwäschen immer ein bisschen Trockenshampoo. Wenn Liam abends schläft, dusche ich, und wenn an dem Tag die Haare gewaschen werden, dann lasse ich sie meistens lufttrocknen und glätte sie bevor ich schlafen gehe, dann habe ich morgens weniger Stress.

Wellen mit dem Glätteisen& Makeup


Also habe ich morgens nicht wirklich viel an meinem Styling zu tun. Meistens mache ich mir ganz sanfte Wellen mit dem Glätteisen, die auch nicht perfekt sein müssen.
Ansonsten habe ich im Laufe der Zeit eine wirklich schnelle und alltags-taugliche Make-up-Routine entwickelt, die mir fix von der Hand geht. Für einen regulären Look brauche ich etwas

Foundation, Puder, Concealer, Bronzer, Augenbrauenstift, Eyeliner, Highlighter, Mascara und Lippenstift. Fertig ist das Make-up. An einigen Tagen bin ich aber auch so gerädert von der Nacht, dass ich nicht wirklich Lust habe, mich besonders zurecht zu machen. Dann mache ich mir meistens einen Zopf oder einen Dutt und benutze nur ein bisschen Foundation, Puder und Wimperntusche.

Einen Tag freinehmen


Samstags ist mein Ruhetag. Ich bin da meistens ganz ungestylt und ungeschminkt, was unglaublich gut tut und mich sehr entspannt. Sonntags machen wir meistens einen Familienausflug und manchmal produzieren wir nebenbei ein paar Fotos für den Blog. Dann nehme ich mir schon ein bisschen mehr Zeit für das Styling.

Sich als Frau wertschätzen


Ich möchte jetzt aber kein falsches Bild vermitteln. Es ist ok, wenn man gerade als Mama einfach mal übermüdet ist und keine Zeit oder Lust hat, sich zu stylen. Es ist ok, wenn man auch eine ganze Woche nur Jogginghose und Shirt trägt, da man so ausgelaugt ist, weil das Kind zahnt, eine Impfung bekommen hat oder einen schwierigen Schub durchmacht.

Aber es ist auch schön, wenn man bewusst Zeit für das Frausein nimmt und sich selbst wertschätzt!

Ari bloggt auf moderiamia.de über ihren Mama-Alltag, Mode und Beauty. Vielen Dank, dass Du mein erster Gast bist!

3 Comments

  1. Bianca sagt:

    Der Post ist wirklich toll. Ich finde es auch sehr wichtig, in sich nicht nur die Mama zu sehen. Ich lege auch immer abends alle Sachen für Adam und mich raus, damit morgens die Zeit nicht fehlt.
    Viele Grüße Bianca
    http://ladyandmum.blogspot.de

  2. […] nämlich vor einiger Zeit gefragt, ob ich nicht einen Artikel für ihren Blog unter dem Thema „Mama werden, Frau bleiben“ schreiben wollte und das habe ich natürlich sehr gerne gemacht. Schaut doch unbedingt bei ihr […]

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