Impfen oder nicht…

…das ist hier die Frage! Wir waren am Freitag mit Nikolai bei der U3 Untersuchung. Er ist kerngesund und nimmt wunderbar zu. Am Ende des Termins holte die Kinderärztin einen gelben Zettel hervor. „Beim nächsten Mal beginnen wir mit dem Impfen“, sagte sie. „Ich lese Ihnen vor welche Impfungen jetzt empfohlen werden und Sie müssten sich schriftlich einverstanden erklären.“ Ich sah die Ärztin leicht überfordert an. Sie ratterte die Worte Rotaviren, Keuchhusten, Polio, Pneumokokken, Masern, Windpocken und Sechsfach-Impfung herunter. Ich fragte, bei welchem Impfstoff das höchste Risiko für Nebenwirkungen sei. Das könne man so nicht sagen, nötig seien alle und jedes Kind reagiere anders. Mehr Aufklärung gab es nicht! „Das möchte ich zuhause erst einmal recherchieren“, sagte ich schließlich freundlich. „Gut, dann unterschreiben Sie das beim nächsten Mal“, gab die Ärztin energiegeladen zurück. Wir vereinbarten einen neuen Termin in einem Monat, bis dahin ist unser Sohn dann 2 Monate alt.
Zuhause startete ich als erstes eine Diskussions-Runde mit meinen Instagram-Mamis, ich brauchte Erfahrungen und andere Meinungen. Am Ende war die Bilanz gemischt; einige Mamis von Kleinkindern hatten alle Impfungen mitgemacht, einigen (wie uns) steht alles noch bevor und so richtig vom Arzt aufgeklärt wird man heutzutage scheinbar nicht. Da stieß ich auf den Tipp unserer Zwillings-Mami, die das Buch „Impfen Pro&Contra“ kürzlich gelesen und uns empfohlen hatte. Darin gibt Kinderarzt Dr. Martin Hirte einem neutrale und wissenschaftlich gründlich recherchierte Informationen rund ums Impfen. Sobald das Buch eintraf, wurde Nikolai zu einer Runde in seine Schaukel verfrachtet. Mami bewaffnete sich mit Post-its und Textmarker, um so rasch wie möglich besser informiert zu sein als „Jedes Kind reagiert da anders.“ Da zahlte sich mein frischer Uni-Abschluss sofort aus, Literatur-Recherche hat mir immer Spaß gemacht! Für alle, denen das nicht so geht und die vor derselben Frage stehen wie wir, trage ich im folgenden kurz zusammen was Dr. Hirte sagt und wie ich daraufhin entschieden habe.


1) Aluminium

Womöglich stolpert auch ihr in Werbung und Medien seit einiger Zeit über die Worte „ohne Aluminium“, zumeist aufgedruckt auf Deodorant Verpackungen. Immer lauter werden die Stimmen, dass Aluminium dem Körper schade. Wir wollen es nicht mehr in unseren Kosmetika, weil dadurch angeblich das Krebsrisiko ansteigt. Überrascht lernte ich in dem Buch, dass beinahe alle Impfstoffe Aluminium enthalten. Und, wie das Zitat im Bild deutlich sagt, deutlich zu hohe Dosen für Babys und Kleinkinder, die zu unabsehbaren (Spät-) Schäden zahlreicher Art führen können. Wieso ist ein so gefährlicher Zusatzstoff in den vermeintlich Gesundheits-fördernden Impfungen? Simpel gesprochen, verstärkt es bei der Einspritzung die Wirkung des Impfstoffs. Aluminiumsalz wird im Labor an das zu impfende Anti-Gen gebunden. Da die Abwehrzellen in Babys Körper kaum Einflüsse von außen kennen, muss etwas besonders fremdes injiziert werden, um garantiert eine Reaktion des kleinen Immunsystems hervorzurufen. Die körpereigenen Abwehr („Fress-„) Zellen erkennen das Aluminium als fremd an, und beim Beseitigen werden sie von dem Metall getötet. Nun löst ihr Zerfall die gewünschte Reaktion des Körpers aus, infolge derer die Antikörper gegen die geimpfte Krankheit gebildet werden.

2) Sozialer Charakter

Dr. Hirte sagt deutlich und mehrfach, dass mit dem Großteil der zahlreichen Impfungen bis zum Abschluss des 1. Lebensjahres gewartet werden kann, bzw. sogar soll. Zum Einen, weil die meisten Impfungen in unserem Land vor allem (und oft nur!) dazu dienen, einen Herdenschutz zu gewährleisten. Denn viele Krankheiten wie Diphterie oder Polio werden schlicht deshalb noch geimpft, um sie weiterhin als „ausgestorben in unserem Land“ zu deklarieren. Es besteht keine akute Gefahr für unsere Babys. Zum allgemeinen Schutz und Wohl beizutragen ist selbstverständlich wichtig, muss aber nicht schon auf den winzigen Schultern eines Säuglings lasten. Zum anderen, weil der Körper eines 2 Monate alten Babys weit unausgereifter ist als der eines 1jährigen und das Risiko von Schäden durch das Aluminium dann zumindest etwas sinkt. Details dazu findet ihr im Buch, das führt hier zu weit.

3) Keine Garantie

In der heutigen Zeit sollte es kaum überraschen, dass die Herstellung und der Vertrieb der Impfstoffe bei wenigen Pharma-Riesen liegt. Denen ist natürlich wichtig, dass keine Zweifel an ihren Medikamenten aufkommen, und so hört man bei der Impffrage zumeist (bisher auch von mir) „Klar impfen wir.“ Dass geimpfte Kinder häufiger krank werden als Ungeimpfte (vgl. Hirte S. 93) sagt uns doch niemand! Dabei leuchtet es ein, dass, je mehr man in das junge Immunsystem eingreift und mit kaum erforschten Impfstoffen daran herumdoktert (vgl. Hirte S. 39 ff.) desto mehr kann man an der natürlichen Abwehr kaputt machen. Auch, dass Krankheiten gegen die geimpft wurde mutieren und Geimpfte dann doch daran erkranken (was nun noch schwerer zu behandeln ist) war neu für mich. So ist bis heute auch nicht sorgfältig erforscht, in welch bedenklicher Wechselwirkung die Inhaltsstoffe beim „6fach-Impfen“ stehen. Und das bei einem Medikamt für kleinste Kinder..!

4) Fazit Kokontechnik und Etappen

Dr. Hirte nennt Keuchhusten als akuteste Gefahr für die Kleinen. Zum einen, weil es sich hierbei um keine der zahlreichen Impfungen mit „sozialem Charakter“ handelt. Keuchhusten ist nach wie vor eine Krankheit die in unseren westlichen Ländern grassiert, und gerade bei den Winzlingen schlimme Folgen bis hin zum Tod haben kann. Zum anderen, weil auch die Durchimpfung der Bevölkerung keine Besserung in der Statistik der Erkrankten brachte (vgl. Hirte S. 190 f). Die Wirksamkeit der Impfung ist hier kurz und unzuverlässig, und verschiebt die Erkrankung lediglich in ein höheres Alter. Dr. Hirte nennt es „fairer, die Eltern lassen sich impfen statt ihr 2 Monate altes Baby“ (S. 199) So verringert man das Ansteckungs-Risiko für den Zwerg, und spart eine diffuse Mehrfach-Impfung (denn es gibt keine Einzel-Impfung gegen Keuchhusten!).

Mein Fazit soll niemanden angreifen, dessen Zwerge die Impfungen hinter sich und problemlos überstanden haben! Wir alle wollen nur das beste für unsere Kinder. Ich möchte nun lediglich sagen, welche Schlüsse ich für mein Handeln aus dem Buch ziehe. Ich bin kein „Öko“ und kein Impfgegner.

Herdenschutz ist wichtig, und ich selbst lasse mich gegen das Nötigste auch impfen. Auch mein Sohn soll natürlich Teil einer solidarischen Gesellschaft sein.

Aber-noch nicht. Ich werde Nikolai das Impfen so lange wie möglich ersparen (hoffentlich bis zum 1. Geburtstag), um seinem Körper und Immunsystem die Chance zu geben, sich natürlich und mit Muttermilch zu entwickeln. Das Gelernte über den Aluminium-Zusatz, fehlende Langzeitstudien, Schwächung gerade durch das Impfen, all das lässt mich die entsprechenden Impfungen dann machen wenn sie „notwendig“ werden. Allein, weil offenbar auch hier nur auf Profit statt auf das Wohl der Menschen geschaut wird. So werde ich versuchen, bis zum 1. Lebensjahr auf Empfehlung von Dr. Hirte zu warten. Wenn Nikolai dann draußen spielt, hinfallen, sich das Knie aufschlagen kann, wird Tetanus ein Thema. Gegen Keuchhusten werden wir Erwachsenen um ihn uns impfen lassen.

Wer jetzt sagt „Unverantwortlich, was, wenn ihr ungeimpfter Sohn mit geimpften Kindern spielt!“ den kann ich verstehen, sofern man das Buch und einige Quellen dazu nicht gelesen hat. Aber wie ich kurz angerissen habe, ist eine Impfung kein garantierter Schutz gegen die Krankheit. Und da die meisten „empfohlenen“ Impfungen nur dazu dienen, eine durch-geimpfte Bevölkerung zu gewährleisten (gegen Krankheiten, die es hier NICHT gibt), möchte ich meinen Sohn erst dann zum Teil der „Durchgeimpften“ zählen, wenn er ein wenig robuster und erwachsener ist. Wenn ich Deo ohne Aluminium nutze, muss es ihm keiner in den Muskel oder unter die Haut spritzen.

Ich möchte euch ans Herz legen, das Buch ebenfalls zu lesen. Es ist sehr informativ, dabei neutral und sollte einfach zur elterlichen Lektüre gehören. Ich gebe hier keine Empfehlungen und bin keine Ärztin, sondern teile lediglich meine durch Lesen erworbene Kenntnis und Meinung.

Ich hoffe, euch einen Anlass zum Nachdenken und Einblick gegeben zu haben! Alles Liebe, Madline

15 Comments

  1. cao sagt:

    Ich sehe die Sache mit dem Impfen auch sehr kritisch. Vor allem, wenn man nicht für sich selbst, sonder für ein Baby entscheiden muss! Ich habe dazu das Buch „Impfen-das Geschäft mit der Unwissenheit“ gelesen und muss sagen, es ist schockierend wie wenig über das Impfen aufgeklärt wird. Hauptsache die Pharmaindustrie macht Profit 🙁
    Früher hieß es ja, man muss alle 3 Jahre ‚Zeckenimpfen‘ gehen. Mein Mann hat nach 5 Jahren eine Titerbestimmung machen lassen, das hieß es, er muss frühestens in weiteren 5 Jahren wieder kommen. Also wären das mindestens 10 Jahre!!!
    Es ist halt schwer, aus den Informationen der Impfbefürworter und der Impfgegner das Richtige bzw. die Wahrheit zu finden.

    Ich hoffe du findest eine für dich passende Lösung 🙂
    Greets cao

    • madline4688 sagt:

      Liebe cao, ganz genau! Ich war auch erschrocken dass die Menschen einfach in dem guten Glauben gelassen werden, Impfen helfe gegen alles was es verspricht! Und dann erst das Aluminium- ich warte da mit Niki noch ein paar Monate und mache nur das nötigste. Und schon gar keine 6fach-Impfung!

  2. herzmomente sagt:

    Toller Post. Ich selbst habe seit meinem 18. Lebensjahr nur wenige der empfohlenen Impfungen. Nach langer Recherche war das die Entscheidung für mich. Im Bezug auf die Entscheidung wie ich das mit meinen eigenen Kindern machen würde (ich habe „noch“ keine) wäre ich erstmal wieder ratlos gewesen – da der Druck von der Außenwelt hier noch größer ist. Das Buch werde ich mir dann auch zulegen um mir eine „eigene“ Meinung zu bilden und zu dieser dann auchzu stehen.

    Toller Blog und dass du dein Baby so behandelst wie du es für richtig hälst und nicht was andere „empfehlen“.

  3. Durch Zufall bin ich auf deinen Artikel gestossen. Bin in der 6. Woche schwanger und grübel nun, ob ich mein kleines später auch impfen sollte. Danke für den Buchtip! Ich weiss auch, dass in den Impfungen auch eine vielfach höhere Konzentration an Quecksilber enthalten ist, als es in unserem Trinkwasser vorgeschrieben ist. Und unseren Kindern sollen wir das zumuten? Scheinbar bewirken diese Impfungen noch andere Dinge….genauso ein Ding ist das mit dem Fluorid. Unserer grossen musste ich als Baby extra Fluorid-Tabletten geben. Mit meinem heutigen Wissen dazu, tut es mir unendlich weh. Nutzen auch Zahnpasta ohne Fluorid. Grausam, was die Pharmaindustrie noch so bewerkstelligt. Liebe Grüße und beste Gesundheit für euch!

    • madline4688 sagt:

      Liebe Bernadett, vollkommen richtig! Es ist einfach traurig und erschütternd wie die Eltern blind in diese Risiken gedrängt werden. Habe jedenfalls den 2-Monats-Termin abgesagt! Schön dass dir mein Artikel gefallen hat. Alles Gute für Euch!

  4. Martina sagt:

    Schön, endlich einen Blog gefunden zu haben, der meine Meinung teilt😊
    Ich hab ja grad schon deinen neusten Post kommentiert (bin erst vorhin auf dich gestoßen😉)
    Mein Sohn ist ein Jahr alt und auch nicht geimpft.
    Er war bisher nicht einmal richtig krank, er hatte nur 2 mal das dreitagefieber.
    Wir haben das erste Jahr gut geschafft, aber trotzdem lass ich mir manchmal Angst machen… Das Buch kannte ich nicht und ich werde es mir morgen gleich besorgen!
    Vielen Dank für deine Zusammenfassung!

  5. Claudia sagt:

    Tolles Statement von Dir ☺
    Das Buch habe ich auch und bin grad dabei, die wichtigsten Infos heraus zu filtern und bin jetzt auch ein bisschen dankbar, dass Du das so toll zusammen gefasst hast, was wichtig erscheint 😊. Unsere kleine Maus wird morgen 15 Wochen alt und sie ist noch nicht geimpft. Man muss sich da schon Gedanken machen und nicht mit der Mehrheit einfach mitschwimmen. Man hat schließlich die Verantwortung für sein Kind.
    Bei der U3 wurden wir auch mit dem Thema konfrontiert und ich fand es super, dass man da nicht bedrängt wurde. Die Arzthelferin ( sie ist auch Hebamme) hat es auch befürwortet, bis zum 1. Lebensjahr zu warten.
    Dabei habe ich ehrlich gesagt auch ein besseres Gefühl und somit werden wir das Impfen auch schieben. Ob 6-fach oder einzeln, das weiß ich noch nicht, damit habe ich mich noch zu wenig beschäftigt.

    Ganz lieben Gruß
    Claudia

    • madline4688 sagt:

      Liebe Claudia, ich freue mich dass dir mein Beitrag ein wenig weiterhilft! N wird erst mit einem Jahr geimpft, und dann erstmal nur gegen Masern/Mumps/Röteln, was ja tatsächlich akute Gefahren im Kindergarten sind. Gern halte ich euch darüber auf dem Laufenden 😘

  6. Claudia sagt:

    Liebe Madline 😊, sehr gerne darfst Du uns auf dem Laufenden halten. Da freue ich mich 😃💕🌼.
    Alles Liebe Claudia

  7. Mamivonn sagt:

    Magst du mal über eure impferfahrung berichten? Ihr habt ja wahrscheinlich schon geimpft oder?

    • NikiMami sagt:

      Hallo, Niki hat jetzt mit 16 Monaten seine erste Impfung erhalten. Mumps-Masern-Röteln, ohne Aluminium und nur weil er in die Kita/zur Tagesmutter kommt. Er war bisher nie krank und ich habe absichtlich lange mit dem Impfen gewartet 😘

  8. Linda sagt:

    Ich bin ein absoluter impfgegner und mehr als stolz und zufrieden,dass ich mich der pharma-korruption nicht (mehr) gebeugt und meine 2 kinder gar nicht geimpft habe. Um mich herum gibt es haufenweise geschichten von kindern über antibiotika hier, spitalaufenthalt da, ect. Etc. Meine sohn, 4jährig, musste noch nie in seinem leben ein medikament einnehmen. Für mich eine bestätigung, dass ich dem imunsystem meiner kinder mit dem nichtimpfen einen grossen gefallen getan habe (es gibt auch studien dazu,die dies unterstreichen und nicht von pharmariesen finanziert wurden).

    Was ist los mit unserer gesellschaft?!würstchen, pommes und süssigkeiten beherrschen den lifestyle vieler familien, wenn man sich aber gegen chemie und aluminium im körper eines 2 monate alten kindes entscheidet, wird man verurteilt.

    Meiner meinung nach ist zu beachten,dass es neben direkte nebenwirkungen auch solche geben kann, die sich erst nach wochen/monaten/jahren zeigen. Mit den impfungen will diese niemand mehr in verbindung setzen (ausser vielleicht ihr homöopath oder naturheilpraktiker).
    Das argument,man soll solidarisch sein, ist für mich ein schnitt ins eigene fleisch der pharmaindustrie. Die impfung sollte mich doch schützen? Warum muss mein nachbar herr m. Sich dann auch impfen lassen? Es gibt keine studie,die aufzeigen kann, dass geimpfte nicht überträger einer krankheit sind!!!

    Das aluminium in unserem blut gelangt übrigens aus biologischen abläufe her sicherlich zum ungeborenen kind, wobei ich mir das impfen in der schwangerschaft sehr gut überlegen würde. Und zum schluss noch folgendes: der grundgedanke einer impfung ist, dass das gespritze antikörper in uns bilden und dadurch schützen soll.wie kann das funktionieren bei einem keuchhusten oder bei tetanus, das man immer wieder haben kann (nicht immun dagegen werden können)? Solche fragen müssen sich leider werdende eltern mit literaturrecherche selber beantworten (wenn es überhaupt antworten dafür gibt), denn der kinderarzt fühlt sich in den meisten fällen nicht dazu verpflichtet.

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